Liebe auf Distanz: 10 Tipps für eine glückliche Fernbeziehung

Liebe auf Distanz - Fernbeziehung Tipps

Regelmäßig heißt es bei vielen Paaren:

Tschüß Schatz, bis bald

Jeder achte Deutsche führt eine Fernbeziehung und die Tendenz steigt.

Immer mehr Paare leben voneinander getrennt, in einer anderen Stadt oder sogar einem anderen Land. Die Distanzen reichen von wenigen Hundert Kilometern bis hin zu mehreren Tausend Kilometern.

Mit der größeren Distanz wächst auch die Sehnsucht. Jede Stunde, jede Minute ohne den Partner, kann eine Qual sein. Fernbeziehungen sind oft anstrengend, doch sie können auch Vorteile haben.

Eine Fernbeziehung muss nicht nur aus Sehnsucht und Vermissen bestehen, denn wenn man die Liebe auf Distanz richtig angeht, kann man auch in einer Fernbeziehung glücklich sein.

In diesem Artikel habe ich dir 10 Tipps für eine glückliche und ausgeglichene Fernbeziehung zusammengestellt.

1. Vertrauen aufbauen

Eine Fernbeziehung ist sehr schwierig, wenn man sich nicht gegenseitig vertraut. Auch in einer normalen Beziehung ist Vertrauen wichtig aber in einer Fernbeziehung spielt es wohl noch eine wichtigere Rolle.

Wenn ihr euch dazu entscheidet, eine Fernbeziehung zu führen oder auch, wenn ihr sie unfreiwillig führt, ist es wichtig, dass ihr eine gemeinsame Vertrauensbasis habt oder sie euch aufbaut.

Dein Partner wird nicht ständig bei dir sein und sehr viel mit anderen Leuten zu tun haben. Er wird ohne dich feiern gehen, neue Freundschaften schließen und viele Dinge ohne dich unternehmen.

Das klingt manchmal hart, aber so ist es nunmal in einer Fernbeziehung. Du weißt, dass dein Partner dich liebt und genau darum die Strapazen einer Fernbeziehung auf sich nimmt. Genau deshalb solltest du ihm dein Vertrauen schenken.

Genauso solltest du aber auch deinem Partner das Gefühl geben, dass er dir vertrauen kann. Eifersucht ist in einer Fernbeziehung leider trotzdem ein sehr häufiges Problem. Solltest du oder dein Partner sehr eifersüchtig sein, empfehle ich euch, unbedingt daran zu arbeiten.

2. An der Eifersucht arbeiten

Eifersüchtig sein ist kein schönes Gefühl. Ich habe das selber durchgemacht und glaube, dass Eifersucht einer der größten Beziehungskiller ist.

Eifersucht ist Kopfkino. Viele denken, dass es eine gesunde Eifersucht gibt oder dass man seinen Partner nur liebt, wenn man eifersüchtig ist. In Wahrheit ist das aber nicht so.

Eifersucht kann vieles kaputt machen, bereitet einem oft schlaflose Nächte und sorgt für viele Streitigkeiten.

Ich habe gelernt mit Eifersucht umzugehen und daran zu arbeiten. Dabei hat mir dieses Buch sehr weitergeholfen. Wenn man so will, ist das die Eifersuchts-Bibel. Ich kann das Buch wirklich jedem ans Herz legen, der selber öfter mit diesem Gefühl zu kämpfen hat.

Mein Fernbeziehungs-Tipp: arbeitet an der Eifersucht.

3. Die Situation akzeptieren

Jammern bringt nichts. Wahrscheinlich musstest du in eine andere Stadt ziehen, weil du dort einen Job gefunden hast, dein Partner musste erst einmal zurück in sein Heimatland oder ihr habt euch gerade erst über das Internet kennengelernt.

Es gibt viele Gründe, warum Paare eine Fernbeziehung führen und jeder Grund muss wohl oder übel akzeptiert werden.

Wenn du gegen die Situation ankämpfst und sie nicht anerkennen willst, machst du dir die Zeit nur noch schwieriger.

Es ist hart, wenn man nicht bei seinem Partner ist, doch oft kann man es nicht so einfach ändern. Wenn du weißt, dass es sich lohnt, eine Fernbeziehung einzugehen, weil ihr euch liebt, dann versuche, die Situation zu akzeptieren.

Mache das beste aus der Situation und lass das auch deinen Partner spüren. Nichts ist schlimmer, wenn man sich vom Partner unter Druck gesetzt fühlt.

Vermeide also Sätze wie:

Schatz, wann kommst du endlich zurück

oder

Ich finde es nicht in Ordnung, dass du wegen deinem neuen Job umziehst

Dein Partner wird bestimmt einen Grund haben, warum er den neuen Job angenommen hat und hat das sicherlich nicht getan, um nicht bei dir sein zu müssen.

Wenn ihr euch also für eine Fernbeziehung entscheidet, macht das Beste draus und zieht euch nicht gegenseitig runter.

4. Sich trotz der Distanz nah sein

Nähe. Sie ist wohl das Wichtigste in einer Beziehung.

Doch genau sie fehlt in der Fernbeziehung.

Ihr könnt euch nicht gegenseitig in den Arm nehmen. Ihr könnt euch nicht küssen. Ihr könnt nicht nebeneinander einschlafen.

Klingt hart, ist aber leider so.

Es gibt trotzdem einige Möglichkeiten, die Distanz und die ständige Sehnsucht etwas erträglicher zu machen und sich trotz der Entfernung ein wenig nah zu sein.

Zum Glück gibt es das Internet. Früher konnte man nur Briefe schreiben und vielleicht ab und zu mal telefonieren. Wir haben heutzutage den Luxus, dass wir ständig über das Internet in Kontakt sein können.

Nutzt die Möglichkeiten des Internets. Verabredet euch regelmäßig zum Skypen oder kommuniziert mit Smartphone-Apps. Aber auch ein klassisches Telefonat ist etwas Schönes.

Zeige deinem Partner, dass du ihn liebst. Das kann eine kleine Nachricht zwischendurch sein oder eine lange Liebeserklärung am Telefon.

Worte sind in einer Fernbeziehung extrem wichtig und spielen noch eine viel wichtigere Rolle als in einer normalen Beziehung.

Überlegt euch ausgefallene Ideen, falls euch Skypen alleine zu langweilig ist. Wie wäre es mit einem Skype-Candle-Light-Dinner? Schaut zusammen Filme an, hört zusammen Musik, macht gemeinsam Dinge, die ihr auch sonst zusammen machen würdet.

Zeigt euch eure Zuneigung. Das ist sehr wichtig. Die körperliche Nähe kann zwar durch nichts komplett ersetzt werden, doch ihr habt zur Zeit keine andere Möglichkeit als sie euch virtuell zu zeigen.

5. Übertreibt es nicht

Übertreibt es nicht mit der Kommunikation. Zu viele Nachrichten, zu viel Telefonieren kann auch negative Folgen haben.

Kommunikation per Textnachricht hat den Nachteil, dass es leichter zu Missverständnissen kommen kann als wenn man persönlich miteinander spricht.

Wir haben uns anfangs sehr viele Nachrichten geschrieben und gemerkt, dass es wohl zu viel war. Es kam häufig zu Streitereien, die wir dann versuchten per WhatsApp zu lösen.

Das ging bei uns leider nach hinten los. Falls du einen Grund hast, sauer zu sein, dann versuche das Problem am Telefon oder per Skype zu lösen. So vermeidet ihr weitere Missverständnisse.

Die Sprachbarriere ist übrigens auch oft ein Grund für Missverständnisse in einer Fernbeziehung. Auch hier sind Textnachrichten nicht unbedingt förderlich.

Wenn ihr sehr häufig kommuniziert, kann es auch sein, dass ihr euch z.B. bei einem Skype-Gespräch nur noch wenig zu sagen habt, weil ihr euch schon alles bei WhatsApp erzählt habt.

Versucht ein gutes Mittelmaß zu finden. Mein Tipp: Hebt euch auch ein paar Gesprächsthemen auf, die ihr euch dann bei einem langen und intensiven Gespräch erzählen könnt.

6. Sich gegenseitig überraschen

Meine Freundin liebt Überraschungen. Doch ein Frühstück am Bett, ein spontaner Ausflug am Wochenende oder eine Einladung zum Essen sind bei 10.000 km Entfernung nicht mal eben drin.

Doch auch in einer Fernbeziehung gibt es viele Möglichkeiten, sich gegenseitig zu überraschen. Ihr könnt euch kleine Geschenke machen, die ihr euch per Post schickt.

Du kannst Blumen verschicken lassen, ein Liebesschloss anfertigen lassen oder eine süße Aufmerksamkeit organisieren.

Ein handgeschriebener Liebesbrief, eine Liebes-Mail, ein Fotoalbum mit euren schönsten Erinnerungen, ein Care-Paket und und und. Lasst eurer Fantasie freien Lauf.

Solange man es verschicken kann, kannst du deinen Schatz damit überraschen.

Wenn der Versand zu lange dauern würde oder die Post im Zielland nicht so zuverlässig ist (z.B. in Mexiko), dann ist es von Vorteil, wenn du ein paar Freunde deines Partners aus der gleichen Stadt kennst.

So kannst du zum Jahrestag einen Strauß Rosen in Auftrag geben, der dann vor der Tür platziert wird.

Außerdem kannst du auch mal versuchen lokale Lieferanten ausfindig zu machen. Auch in anderen Ländern gibt es Websites die Blumen oder kleine Geschenke versenden.

7. Das Finanzielle klären

Eine Fernbeziehung ist teuer. Durchschnittlich fallen für Fernbeziehungs-Paare jährliche Kosten von 2.500 Euro an. Natürlich soll es nicht so sein, dass auf einen Partner die gesamte finanzielle Belastung fällt, wenn er z.B. derjenige ist, der den anderen regelmäßig besucht.

Manchmal ist es sinnvoll, Ausgaben wie Reisekosten, etc. zu teilen. Meine Freundin kommt mich über Weihnachten besuchen, ein Flug von Mexiko nach Deutschland ist aber nicht ganz billig. Darum habe ich ihr versprochen, dass ich die Hälfte des Fluges bezahle.

8. Einen gemeinsamen Plan haben

In einer Fernbeziehung ist es sehr wichtig, dass man weiß wo das Ganze hinführen soll. Macht einen gemeinsamen Plan und überlegt euch, wie eure Zukunft aussehen könnte.

Stell dir vor, nach 5 Jahren Fernbeziehung wird euch beiden klar, dass keiner von euch beiden zum Partner ziehen oder seine Heimat verlassen möchte. Versucht, so etwas also schon möglichst frühzeitig zu planen.

Einer von euch beiden wird wohl oder übel eines Tages seine Heimat verlassen müssen, wenn ihr nicht den Rest eures Lebens eine Fernbeziehung führen möchtet.

Ein gemeinsamer Plan kann auf Dauer zusammenschweißen und macht immer Hoffnung, dass die Zeit der Trennung und die Sehnsucht irgendwann vorbei sein wird.

Setzt euch einen Zeitpunkt, an dem ihr zusammen sein möchtet wie das Ende des Studiums, wenn ihr ein Kind erwartet oder Ende nächstes Jahr. Ein fester Zeitpunkt motiviert euch, nicht aufzugeben.

Natürlich gibt es auch Paare, die auf Dauer eine Fernbeziehung führen. Wenn ihr euch damit abfinden könnt und vielleicht sogar sehr viele Vorteile in einer Fernbeziehung seht, die ihr nicht mehr missen möchtet, dann kommt diese Variante natürlich auch in Frage.

Auch kurzfristige Pläne wie einen gemeinsamen Urlaub, das gemeinsame Weihnachtsfest oder ein Städtetrip am nächsten Wochenende bringen frischen Wind in die Fernbeziehung und machen die Trennung weniger schwer, da man dann immer etwas hat, auf das man sich als nächstes freuen kann.

9. Das Alleinsein genießen

Wenn du eine Fernbeziehung führst, wirst du oft alleine sein. Du kannst deinen Partner nicht jeden Tag in den Arm nehmen, ihr könnt nicht jeden Abend gemeinsam essen und schlaft auch nicht gemeinsam ein.

Alleinsein ist hart und ist wohl eines der schwierigsten Dinge an einer Fernbeziehung. Doch auch alleine kannst du deine Zeit genießen und das solltest du auch tun.

Suche dir neue Hobbies, lerne neue Leute kennen, unternimm etwas.

Das Schlimmste ist, wenn man zuhause rumsitzt und sich selber fertig macht.

Du kannst die Situation jetzt nicht ändern, also mach einfach das Beste draus. Es wäre doch schade, wenn du deine kostbare Zeit verschwenden würdest.

Wenn du selber mit deiner Situation glücklich bist und deine Zeit alleine genießt hat dies auch Vorteile für deine Beziehung. Dein Partner wird nämlich merken, dass es dir gut geht und dass du das Beste aus deiner Zeit machst.

Damit geht es deinem Partner dann sicherlich auch besser.

10. Die Leidenschaft erhalten

Sex gibt’s nicht in der Fernbeziehung. Während ihr getrennt seid, habt ihr keinen körperlichen Kontakt zueinander.

Ihr könnt aber trotzdem die Leidenschaft am Leben halten und mit ein paar Hilfsmitteln die Vorfreude aufeinander noch aufregender machen.

Schickt euch sexy Fotos, macht Dirty Talk am Telefon oder sendet euch über den Tag verteilt kleine Nachrichten, um eure Lust zu erhöhen.

Zum Glück gibt es Skype, WhatsApp, Snapchat und Co. Für Cyber Sex eignen sich diese Programme hervorragend.

Wenn ihr diese Tipps befolgt, bin ich mir sicher, dass die Zeit der Trennung leichter auszuhalten ist und dass ihr sogar frischen Wind in eure Beziehung bringen könnt.

Hast du Sehnsucht nach deinem Schatz und möchtest eine glückliche Fernbeziehung führen? Dann trage dich ein und du bekommst mein gratis E-Book mit nützlichen Fernbeziehungs-Tipps.

Dein Jan

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